Eigene Tipps

Hier geht es zur Wander-Seite

Jede Jahreszeit in der Villa-Rosina ist eine traumhaft schöne Zeit für Ausflüge, Wanderungen und mehr...

Hier ein paar Tipps von uns

Im Languedoc-Roussillon und insbesondere in der Umgebung der Villa-Rosina gibt mehr es zu entdecken, als man in einigen Reiseführern finden kann.

Aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle noch mit eigenen Tipps auf Sehenswertes in der gesamten Region um die Villa-Rosina aufmerksam machen.



sehr guter Wein aus kontrolliert biologischem Anbau

hinter dem obigen Link geht es zu einem Bauern, ( in Fourques )
der ökologischen Landbau betreibt und sehr guten Wein anbietet




Für einen Frankreichaufenthalt in dieser Region sollten Sie aber beachten,

dass Frankreich höhere Ansprüche an Ihre Anpassungsfähigkeit stellen wird, als zum Beispiel Mallorca, wo die Deutschen die Balnearios kurzerhand zu Ballermännern umtaufen, was die Mehrheit der - sich bald in der Minderheit befindlichen -Insulaner handaufhaltend wegsteckt.

Höflichkeit, Diskretion und Gastfreundschaft erwarten die Franzosen schon;
kennen Sie dann auch noch Geschichte und Kultur des Landes, sind Ihrer gesellschaftlichen Integration und Ihrem Aufstieg keine Grenzen gesetzt.

Die wichtigste Voraussetzung zur vollständigen Integration: die Sprache lernen !
Kaum etwas beeindruckt einen Franzosen so, wie die Beherrschung seiner Sprache durch einen Ausländer. Ob Sie zur Erlernung auf Ihre alten Schulbücher zurückgreifen, Kurse besuchen oder moderne Lernmittel anwenden, bleibt Ihnen überlassen.

Die Erfahrung zeigt: die teuersten Methoden sind selten die Besten und die größten Fortschritte machen Sie vor allem vor Ort, im Zusammenprall mit Land und Leuten.

Beachten Sie aber auch noch unseren privaten wichtigen Hinweis :

In der unmittelbaren Umgebung der Villa-Rosina spricht kein einziger Nachbar Deutsch und leider auch kein Englisch !

Vielen Dank für das beachten dieser notwendigen Hinweise.

 

 

hier noch etwas Informatives zu der Region Languedoc-Roussillon

Das Languedoc ist ein schönes altes Fleckchen Erde. Sie finden dort überall Ruinen unter Ruinen; die der Kamisarden auf denen der Albigenser, die der Sarazenen auf denen der Goten, unter diesen die der Römer und die der Iberer«, schrieb Michelet. Vom Roussiflon aus, das beinahe das Departement Pyrenees-Orientales bedeckt, über die Umrisse der Aude, die Ebenen des Herault und des Gard, bis hin zu den Ausläufern der Lozere in den Cevennen ist eine lange Geschichte in das Gestein geschrieben.

Römer, Westgoten und Sarazenen haben die Spuren ihrer Kultur hinterlassen. Später war die Grenze zwischen Frankreich und Spanien lange Zeit umstritten, wodurch Katalonien mit seiner Sprache und seinen Traditionen ein wenig ins Abseits geriet. Die Bewegung der Katharer fand dort ebenso großen Anklang wie die der Calvinisten. Vielleicht passte sich die Härte dieser Lehren auf besondere Weise der von der Wärme des Mittelmeeres durchfluteten Gegend mit den rauen Landschaften an, deren Schönheit eher hart als sanft ist. In jeder dieser Gegenden findet man Wohnstätten unterschiedlicher Art.
Ob Häuser in den Bergen mit Schieferdächern, Kalksteinhäuser in den Causses oder Häuser von Winzern — sie alle haben ihre Formen und Farben und ihren ganz besonderen Charme.

Einige Kilometer von der spanischen Grenze entfernt, in einem Talkessel des erhabenen Flusses Tech, schmiegt sich Prats-de-Mollo um das Haus der Könige von Aragonien, unweit der Place del Rey. Die Befestigungen der Oberstadt mit den schönen mittelalterlichen Straßen wurden im 17. Jahrhundert von Vauban verstärkt.

Er war es auch, der Mont-Louis gründete. Dies geschah nach dem Pyrenäischen Friedensvertrag, der Spanien zur Abtretung des Roussillon an Frankreich verpflichtete, wodurch die Cerdagne zwischen beiden Ländern aufgeteilt wurde.

Die gewaltige, in 1600 Metern Höhe erbaute Festung musste nie ihre Wirksamkeit unter Beweis stellen, ganz im Gegensatz zu Villefranche-de-Conflent, das in ein tiefes Tal am Zusammenfluss zweier Ströme eingeschlossen ist.

Das rechteckige Dorf wurde, obwohl es bereits von hohen Mauern umgeben war, seinerzeit ebenfalls von Vauban verstärkt. Durch diesen Schutzmantel sind die schmalen Straßen erhalten geblieben. Die Fassade der Kirche Samt-Jacques mit dem Portal aus rosafarbenem Marmor, aus dem auch die kleinen Säulen an einigen Häusern bestehen, und die Warttürme aus Stein tragen mit ihrem Farbton zu diesem malerischen Gesamtbild bei. In Villefranche fährt auch der »kleine gelbe Zug« ab, der die Cerdagne zur Freude der Besucher durchquert.

Zwei prächtige mittelalterliche Abteien erheben sich nahe des Mont Canigou, der beinahe eine Höhe von 3000 Metern erreicht; die Katalanen haben ihn zu ihrem »Olymp« gemacht. Die Kirchen Saint-Martin-du-Canigou und Saint-Michel-de-Cuxa sind von einem quadratischen gezackten Turm gekrönt.

Auf den Ausläufern des Berges liegt Castelnou, das eine von Schutzmauern aus dem 13. Jahrhundert umgebene Felskuppe überragt.

Die Gassen, in denen Häuser aus ockerfarbenem Stein stehen, sind ebenso abschüssig wie die von Eus (sprich: »E-uss«), das in der Nähe von Prades liegt. Hier, auf den steilen Treppen und den mit Kieselsteinen gepflasterten Straßen, liegt ein von Weinreben umgebener Abhang. Die Kirche aus dem 18. Jahrhundert befindet sich auf dem Gipfel neben den Ruinen der Befestigungen, die einst ein Schloss der Grafen von Cerdagne schützten. Die ziegelbedeckten Häuser mit Sockeln aus Granit sind stufenweise bis ins Tal angeordnet, in dem sich eine romanische Kapelle befindet

 

Die Cote Vermeille, die zwischen Argeles und Cerbere an der spanischen Grenze liegt, ist für die Schönheit ihrer Landschaften bekannt. Zwischen dem Massiv der Montes Alberes und dem Mittelmeer folgen entlang der zerklüfteten Küste Häfen und Strände aufeinander. Collioure ist eines der schönsten Beispiele. Hier fanden sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zahlreiche Maler ein, darunter Derain ‚ Picasso oder Foujita.

Die rosafarbene Kuppel der Kirche Samt-Vincent, die über dem Blau des Meeres emporragt, und das alte Viertel von Moure inspirieren noch heute viele Künstler. In der Gegend um Banyuls sind die Hügel mit Weinbergen überzogen; ein bekannter Wein etwa ist der Rivesaltes im Norden Perpignans.


In den weiter nördlich gelegenen Corbieres wechseln sich entlang der Aude bis nach Narbonne Ödland und Weinberge ab. Hier liegt ein kleines Dorf, Cucugnan, mitten im Land der Katharer zwischen Queribus und Peyrepertuse. Der durch drei Festungsmauern geschützte Bergfried von Queribus befindet sich auf einer Kuppe; von hier aus kann man auf das Mittelmeer blicken, das etwa dreißig Kilometer entfernt ist.

 

Peyrepertuse stellte eine der gewaltigsten Zitadellen dar, die laut geschichtlicher Überlieferung den Norden des spanischen Königreiches oder den Süden Frankreichs, nach dessen Rückkauf durch Ludwig den Heiligen von Frankreich, verteidigten. Die Festung, die auf einem Kamm der Haute Corbieres liegt, ist ein gigantisches Gebilde aus Stein, das einen Schwindelerregenden Ausblick bietet. Viele weitere kathansche Stätten, die ebenso beeindruckend sind, zieren die Region, wie etwa Puilaurens oder das Schloss von Termes, dessen Sturz ein entscheidendes Ereignis im Kreuzzug von Simon de Montfort darstellte.


Das etwas weiter im Norden liegende Lagrasse unterstützte hingegen die Katholiken. Hier war im 8. Jahrhundert eine Abtei entstanden. Nach einer Legende ist ihre Gründung Karl dem Großen zuzuschreiben, was jedoch bezweifelt wird. In dem Dorf, das sich am anderen Ufer des Orbieu ausgedehnt hat, sind Uberreste der Schutzwälle aus dem 14. Jahrhundert sowie Häuser und Markthallen aus derselben Zeit erhalten geblieben.

 

Die Altstadt von Carcassonne ist ein großartiges Zeugnis der mittelalterlichen Bauten, die unter den berühmten Türmen der Stadt errichtet sind. Viollet-le-Duc hat sehr viel — manche sagen gar zu viel — zu seiner Restaurierung beigetragen. Auch in Narbonne findet man einige sehenswerte Überreste rings um die Kathedrale Samt-Just.

Auf dem Weg in die Auvergne passiert man die Cevennen im Gebiet der Lozere, deren westliche Grenze die Grands Causses bilden. In diesen weiten, kalkhaltigen Ebenen, auf denen Schafe grasen, liegen versteckt die Grotten von Dargilan oder die Karsthöhle Armand mit den bizarren Tropfsteinen. Im Osten entfalten sich die Reliefs des Mont Lozere, deren Häuser im Granit untertauchen, das stellenweise erstaunliche Formen annimmt. Wenn Lozere auch das bevölkerungsärmste Departement Frankreichs ist, so findet man hier viele reizvolle Dörfer wie La Canourgue oder Sainte-Enimie.

Dieses liegt auf den steilen Abhängen der Schluchten des Tarn. Enimie, die Schwester Dagoberts, soll im nahe gelegenen Gevaudan ein Kloster gegründet haben. An den Ufern des Lot liegt Mende, die einzige große Stadt der Region. Hier gibt es noch heute hübsche, alte Gassen rund um die Kathedrale

 

 
Sie sind hier: Eigene Tipps